Salon, 20.09.2013

SALON PRIVÉ | “Über die Liebe der Entwürdigten und den Haß der Unwürdigen. Ein Kampf für die Rechte der indigenen Völker”

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„Gemeinsam können wir mehr erreichen.“ | Rigoberta Menchú

Rigoberta Menchú, Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin, folgte im Rahmen ihres Wien-Besuchs anlässlich des Weltfriedenstages der Vereinten Nationen der Einladung von Sylvia Freygner zu einem moderierten Gespräch mit Brigitte Handlos, Ressortleiterin Chronik ORF, zum Thema “Über die Liebe der Entwürdigten und den Hass der Unwürdigen. Ein Kampf für die Rechte der indigenen Völker”.

 „Es kann keine Entwicklung geben, wenn man einem Volk ein gesellschaftliches System überstülpt, das es nicht selber formuliert hat.“ | Rigoberta Menchú

Rigoberta Menchú sprach über ihren Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen in Guatemala und wie sie es durch ihre Arbeit geschafft hat, die Weltöffentlichkeit auf das Schicksal ihres Volkes zu lenken. Auf die Frage, wie der Friedensnobelpreis ihr Leben beeinflusst und geprägt hat, antwortet sie klar, dass sie dadurch in der Welt sichtbar wurde und froh war, dass ihre Worte Gehör gefunden haben. Damit verbunden war aber auch eine große Verantwortung für die indigenen Völker.

„Es ist möglich neue Perspektiven zu schaffen und das schlechte hinter sich u lassen.“ | Rigoberta Menchú

Unter den Gästen waren unter anderem Edgar Daniel Leal Matta, Konsul der Guatemaltekischen Botschaft, Gesandter Willy Kempel, KR Doris Felber, Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM, Andrea Kdolsky BM a.D., sowie Robert Pfarrwaller, Generaldirektor Philips Austria.

 

 

 

Salon, 09.09.2013

SALON INTEGRATION | „Friedensnobelpreis für Europa, das weltweit größte Integrationsprojekt?“

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Hochkarätige Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft folgten der Einladung von Sylvia Freygner in die Räumlichkeiten des Novomatic Forums um die Frage „Wie kann das Integrationsprojekt gelingen?“ zu diskutieren.

Sebastian Kurz, Staatssekretär für Integration, betonte im Rahmen seiner Key Note die Wichtigkeit der sprachlichen Frühförderung und Eingliederung der Migranten in die Gesellschaft. Besonders wichtig sei dabei die Schaffung eines „Wir-Gefühls“ um ein „soziales Miteinander“ zu ermöglichen.

„Mehrsprachigkeit ist ein Mehrwert“ | Dr. Heinz Fassmann

Unter der Moderation von Mercedes Echerer diskutierten Mag. Alev Korun, Abgeordnete zum Nationalrat, Ute Bock, Dr. Heinz Fassmann, Vorsitzender Expertenrat für Integration im BM.I., sowie Dr. Franz Küberl, Präsident der Caritas Österreich, die Frage „Wie kann das Integrationsprojekt gelingen?“. Sie waren sich einig, dass der Migrationshintergrund eines Menschen, selbst in dritter Generation, noch immer im Vordergrund steht, jedoch eigentlich der Frage „Wer bist du?“ und nicht „Woher bist du?“ wesentlich mehr Bedeutung zukommen sollte.

„Integration ist dann passiert, wenn niemand mehr darüber redet“ | Ali Mahlodji

Ali Mahlodji, Geschäftsführer und Initiator der Onlineplattform whatchado, Dr. Brigitte Wolf, Landesdirektorin des ORF Landesstudios Wien, Mag. Franz Wolf-Maier, Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds und Dr. Roland Singer, Alleingeschäftsführer ASSA Objektservice GmbH, waren sich im Rahmen der zweiten Diskussionsrunde einig, dass Integration erst dann passiert ist, wenn niemand mehr darüber spricht.

„Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ | Mag. Ulla Konrad

Im Rahmen der Begrüßung kündigte Sylvia Freygner die Partnerschaft mit Mag. Ulla Konrad | CONCORDIA Sozialprojekte an. DER SALON übernimmt künftig die Patenschaft über das Haus „Casa Nusia“ in Pirita, Moldawien, indem 18 Kinder ein Zuhause finden.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

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